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Riva degli Etruschi
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Riva degli Etruschi die Anfänge


In den 50er Jahren war die livornesische Küste zwischen San Vincenzo und Baratti noch ein verlassener und desolater Landstrich.

Das Land zwischen der Strasse nach Piombino (die "Principessa") und dem Meer war jahrhundertelang als der "Forteto" bekannt: ein Dickicht aus Mittelmeer-Macchia, undurchdringlich aufgrund des dichten Unterholzes und der zahlreichen Wasserläufe, die als letzte Überreste von dem ehemaligen, ausgedehnten Sumpfgebiet des Rimigliano zeugten.

Dort entstand also damals die Ferienanlage. Auf einem Fleckchen Erde, das seinen Entdecker Ferruccio Lazzi durch seine wilde Schönheit so stark beeindruckt hatte, dass er sich entschloss, das Land zu kaufen.

Seine Berufung zum Unternehmertum hat letztendlich den Ausschlag gegeben, diese "rauhe Schönheit" in ein "für damalige Zeiten in Italien einzigartiges Projekt" umzuformen.

Zuhilfe kamen diesem einige begünstigende Faktoren: erstens die Erfahrungen, die Ferrucci Lazzi in "Motels" in den Staaten gemachte hatte, die in den Nachkriegsjahren entlang der Strassen Amerikas als Rastplätze und -höfe entstanden; zweitend die Tatsache, dass Ferruccio Lazzi Inhaber eines Patents zum Bau von kleinen Bungalows in Fertigbauweise war.

Daraus entstand die Idee, die sumpfige Waldung mit kleinen und leichten Konstruktionen auszustatten, (die den typischen Charakter der Mittelmeer-Macchia nicht verändern sollten), die Touristen auf der Durchreise Quartier bieten oder diejenigen aufnehmen sollten, die vorübergehen eine Urlaubsunterkunft suchten.
Dieser Versuch war wahrscheinlich in Italien zum ersten Mal unternommen worden, und Lazzi hat die Wette gewonnen: das Ergebnis übertraf bei weitem jede noch so optimistische Einschätzung, die Reservierungen hatten das Angebot bereits übertroffen, noch bevor die Anlage fertiggestellt werden konnte.

Um das Gelände für den Bau der Anlage trockenzulegen, achtete man besonderes darauf, soweit als möglich die existierende Vegetation zu erhalten und auf sinnloses Abholzen zu verzichten. Es wurden Entwässerungskanäle gezogen und die Standorte für die zukünftigen Wohnungen so festgelegt, dass sie mit den trockengelegten Abschnitten harmonierten.

Die Wahl der Bauplätze für die einzelnen Unterbringungsmöglichkeiten (Ferienhäuser, Hotel und Residenz) wurden somit an das Gelände und an den existierenden Baumbestand angepasst.
Auf dieser Basis hat die Anlage im Laufe der Jahre ihre heutige Form angenommen, die sich so perfekt in das natürliche Umfeld einfügt, dass man von oben nichts als einen einzigen grünen Park sieht, der sich kaum von dem angrenzenden Naturschutzgebiet Rimigliano abhebt und aus dem nur sporadisch einzelne Dächer hervorluken.

Demjenigen, der auf der Anlage spaziert, bietet sich der friedliche Eindruck einer ruhigen Parklandschaft, deren säkularer Baumbestand Schatten spendet und deren Blätterdach den Besucher entlang kleiner Fusswege stimmungsvoll geleitet bis an den golden glitzernden Sandstrand.