Die mediterrane Toskana
In Livorno, Sitz der Marine-Akademie, wichtigster Marine-Universität des Mittelmeers, entstanden am Ende des 18. Jahrhunderts die ersten italienischen Badeanstalten, als man damit begann die Schönheiten eines Seeurlaubs zu entdecken.
Überall atmet man unbeschwerte und stimulierende Urlaubsluft, in der man zwischen dem bevorzugten Sport oder Unterhaltung wählen kann. Angeln, Fotografie und Sporttauchen werden durch die reiche Meeresfauna begünstit.
Einige der wertvollsten Exemplare sind im Aquarium in Livorno zu sehen.
Das milde Klima bietet zu allen Jahreszeiten Gelegenheit für Segelsport und Windsurf. Dank der Häfen in Livorno und Piombino bieten sich besonders für Sportbootsbesitzer ausgedehnte Betätigungsmöglichkeiten. Die Häfen in diesen beiden Orte sind auch wichtige Kreuzfahrthäfen. Weiterhin bieten eine große Reiher kleinerer Tourismus-Häfen, geschützter Buchten und Anlegestellen längs der gesamten Küste Tausende von Bootsliegeplätzen.
Malereiausstellungen, international bedeutende Tanzshows, folkloristische Veranstaltungen und die Konzerte bieten interessante und vergnügliche Abwechslung.
Die Küche mit Meeresrezepten der Costa degli Etruschi, von denen die Fischsuppe (Cacciucco) und die Seebarbe auf Livornesische Art die bekanntesten sind, wird weltweit geschätzt.
Die Etrusker
Die mediterrane Toskana - Die Etrusker
In dieser Gegend, zwischen Meer und Natur, schlängelt sich der Pfad, der zu architektonischen Schätzen führt. Kleinode der Kunst und Kultur, bewacht von der Erde, auf der die Etrusker siedelten, befinden sich im Golf von Baratti, die einzige am Meer liegende Nekropolis, die uns zahlreiche und bedeutende Zeugnisse hinterlassen hat.
An der Costa degli Etruschi gibt es alles zu entdecken: Mittelalterliche, auf Hügeln liegende Ortschaften mit reicher, tausendjähriger Geschichte, haben mit Natursteinen gepflasterte Gassen, kleine Kirchen, mit Türmen bewehrte Paläste, Pfarreien und Schlösser und lassen uns Zeiten wiedererleben, die hier noch so nahe erscheinen.
Archäologischer Park
Zwischen der Landzunge von Piombino und dem Golf von Baratti liegen die Reste von Populonia, die einzige Etruskerstadt am Meer, die mit der Verarbeitung des von Elba kommenden Eisenminerals aufblühte.
Der Park empfängt seine Gäste im Besucherzentrum von San Cerbone mit einer Dokumentation auf Tafeln und multimedialen Projektionen.
Der eindrucksvollste Weg ist sicherlich der sich durch den Wald schlängelnde Pfad zu den Höhlengräbern. Die Pfade führen über die Hügel dieses Landstreifens in die Gegend der antiken Steinbrüche und der hier in den Stein gehauenen Gräber. Eine Führung durch den unteren Teil des Parks ermöglicht es Ihnen, die Hügelgräber und Ädikula in Populonia (VII - VI sec. a.C.) zu bewundern.
Die im Park arbeitenden Archäologen vrmitteln Ihnen eine Einführung in die antike Keramik-Herstellung, der Steinbearbeitung sowie eine Simulation archäologischer Ausgrabungen mit Sonderprogrammen für Kinder und Schulklassen.
Im Park wird mit Hinweisschildern längs der Wege auch besonders auf die Naturaspekte hingewiesen. Ein Wanderpfad ist denjenigen gewidmet, die unzugänglichste Waldabschnitte besuchen möchten.
BESUCHE:
Besucherzentrum - Führungen
Archäologische / naturalistische Lehrpfade
Zentrum für experimentelle Archäologie
SERVICE:
Bewachte Parkplätze - Verpflegungsstellen
ausgerüstete Picknick-Bereiche
Buchladen
Bus-Verbindung nach Piombino und San Vincenzo
sichergestellt durch ATM-Service
PARK-ÖFFNUNGSZEITEN:
Hochsaison:
von Dienstag bis Sonntag 9.00 – 20.00 Uhr
August: auch montags und an Feiertagen 9.00 – 20.00 Uhr
Von November bis Februar:
von Dienstag bis Freitag 9.00 – 14.00 Uhr
Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen 9.00 – 17.00 Uhr
Oktober und März:
von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10.00 – 18.00 Uhr
INFORMATIONEN:
Parco Archeologico di Baratti e Populonia
Loc. Baratti - 57025 Piombino (LI)
Tel. +39 0565.49430 - Fax +39 0565.25107
Das Meer
Die mediterrane Toskana - Das Meer
Das Meer ist die Seele der Costa degli Etruschi, es begleitet Dich überall. Es lebt in der Geschichte und Landschaft; es verleiht dem Sonnenuntergang Glanz, der Luft den Wohlgeruch; es ist von Dörfern und Hügeln sichtbar und umspült die Pinien und das dichte mediterrane Unterholz.
Strände mit feinem, weißen Sand wechseln sich auf 90 km mit dunklen, breiten Sandstränden und den vom Wind geformten Felsen ab. Und überall gibt es Küsteneinschnitte und kleine Buchten.
Populonia und der Golf von Baratti
Der Golf von Baratti hat alles, was sich ein Tourist wünschen kann: Wunderschöne Strände, Meer soweit das Auge reicht, Pinienhaine zum Picknicken und Wälder zum Wandern. Und dann noch der antike Ort Populonia, der dem Besucher einen wunderschönen Blick über das Val di Cornia und den davor liegenden Meeresarm bietet, wo man am Horizont Elba und bei guter Sicht auch Korsika sehen kann.
Eine Aussichtsstraße läuft am gesamten Strand entlang und ist in einigen Abschnitten von diesem durch einen schönen und dichten Pinienhain getrennt.
Der Sand ist ziemlich grob, zeichnet sich aber dadurch aus, dass er in einigen Bereichen blau-silbern reflektiert. Dieses Phänomen kann man besonders gut im kleinen Abschnitt unterhalb der Kirche von San Cerbone beobachten.
Auf der gegenüberliegenden Golfseite ist ein kleiner Touristikhafen in Betrieb.
Kurzgesagt: eine intakte und naturbelassene Umgebung, in dem sich der Natur- und Archäologische Park von Baratti und Populonia befindet.
Toskanisches Archipel
Das Meer - Meeresbiologie und ökologie
Die Unterwasserlandschaft im Golf von Baratti und entlang der Küste von Populonia sind von einzigartiger Schönheit und Reichtum an Flora und Fauna. Schon in wenigen Metern Tiefe bietet sich dem Taucher-Besucher eine Explosion von Farben und Formen: gelbe Seemargeriten, grosse orangene Schwämme und grüne Seegraswiesen. Unzählige Weichtierarten, Fische und Krustentiere in allen Grössen und Farben bevölkern ein Blockfeld von authentischer Ursprünglichkeit. Auf dem Korallengrund dann bestechen rote Gorgonien von enormer Grösse mit ihren wogenden Bewegungen und die eindeutigen Spuren von antiken Zivilisationen. Selbst im offenen Meer gibt es überraschende Begegnungen mit Mondfischen, Seeadlern, grossen Fischschwärmen und – mit etwas Glück – Walen und Delfinen, die auf ihrem Weg durch das Mittelmeer an dieser Küste vorbeiziehen.
Das Meeresbiologische Institut von Piombino hat seinen Sitz in einem alten, modern restaurierten und ausgestatteten Palast, der Anfang des 15. Jahrhunderts von Gherardo Appiani als Herrschaftsresidenz genutzt wurde.
Eindrucksvoll und malerisch in der Mitte einer Aussichtsterrasse gelegen, die sich zum Meer in Richtung Elba öffnet, stellt diese Einrichtung vollständig ausgerüstete Werkstätten und Säle für das Studium der Flora und Fauna des tyrrhenischen Meeres zur Verfügung.
Gruppen mit bis zu 25 Studenten können gleichzeitig wissenschaftliche Geräte wie Mikroskope, Stereoskope, Wasser-Analysegeräte usw. benutzen. Der Lehrplan sieht theoretischen Unterricht und den Einsatz audiovisueller Mittel, Karten, biografische Hilfsmittel und die direkte Untersuchung direkt aus dem umliegenden Meer entnommener Lebewesen vor. Lebendbeobachtungen sind in dem nahegelegenen Aquarium und bei Exkursionen entlang der Küste möglich. Das Mittelmeer-Aquarium, mit seinem Sitz nur wenige Meter vom Institut entfernt, wird direkt mit Seewasser gespeist. Für das Publikum sind 15 Wannen (darunter 3 große) zugänglich.
Schaustellung von Tier-Fundstücken: Sammlungen von Muscheln, Skeletteilen, Zähnen usw.
Für Informationen: Tel. 0565/225196.
Naturparks und Naturschutzgebiete
TDie mediterrane Toskana - Naturparks und Naturschutzgebiete
Die Oase von Bolgheri und die Orti Bottagone, der Buschwald von Magona, die Naturschutzparks im Val di Cornia und in den livornesischen Hügeln, die Biotope, die Naturreservate, die von seltenen Tieren bevölkert sind, dichte Pinienhaine und tiefe Wälder, eine Landschaft voller Farben und Gerüche: an der Etruskerküste ist die ge- und beschützte Natur nicht nur Teil, sie ist die Essenz dieser Landschaft. Der Duft von Pinien, Linden und Tamerisken schwängert die Luft und vermischt sich mit dem Salzgeruch.
Die typischen Dünen der Macchia Mediterranea ziehen sich bis zum Strand hin, fast als wollten sie sich mit dem kristallklaren Meer vereinen.
Olivenbaumhaine, Wälder aus Steineichen und Kastanienbäumen sind von einem Geflecht aus Wanderwegen durchzogen, die zu vergessenen Orten und Monumenten führen. Durch das fruchtbare Land, das sich von der Küste bis zu den Hügeln zieht, führt die Weinstraße, ein Pfad für die Sinne und die Seele.
Die Thermen von Venturina, aus etruskischer und römischer Zeit, spenden Kraft und Frische.
Die Oase von Bolgheri und die Orti Bottagone, der Buschwald von Magona, die Naturschutzparks im Val di Cornia und in den livornesischen Hügeln, die Biotope, die Naturreservate, die von seltenen Tieren bevölkert sind, dichte Pinienhaine und tiefe Wälder, eine Landschaft voller Farben und Gerüche: an der Etruskerküste ist die ge- und beschützte Natur nicht nur Teil, sie ist die Essenz dieser Landschaft. Der Duft von Pinien, Linden und Tamerisken schwängert die Luft und vermischt sich mit dem Salzgeruch.
Die typischen Dünen der Macchia Mediterranea ziehen sich bis zum Strand hin, fast als wollten sie sich mit dem kristallklaren Meer vereinen.
Olivenbaumhaine, Wälder aus Steineichen und Kastanienbäumen sind von einem Geflecht aus Wanderwegen durchzogen, die zu vergessenen Orten und Monumenten führen. Durch das fruchtbare Land, das sich von der Küste bis zu den Hügeln zieht, führt die Weinstraße, ein Pfad für die Sinne und die Seele.
Die Thermen von Venturina, aus etruskischer und römischer Zeit, spenden Kraft und Frische.
Die mittelalterlichen Dörfer
Die mediterrane Toskana - Die mittelalterlichen Dörfer
Sanft zwischen Meer und Hügel oder mitten auf dem Land gelegen, bieten die mittelalterlichen Dörfer an der Costa degli Etruschi Gelegenheit, vergangene Zeiten wiederzuerleben.
Die Orte Campiglia Marittima, Suvereto, Populonia, die Festungen und Türme von San Vincenzo, Donoratico und Cecina bilden einen beinah märchenhafternRundweg, auf dem sich dem Betrachter auch Schlösser, Pfarreien, kleine historische Theater, Klöster und im Grünen versteckte Villen bieten.
Die Dörfer, die sanft auf den toskanischen Hügeln verstreut liegen, zeugen von der Geschichte und Kultur dieser Gegend und laden dazu ein, auf Entdeckung der Wege zu gehen, die schon vor uns grosse Dichter beschritten haben.
Ausflüge
1) Castagneto Carducci – mit dem Fahrrad
Länge: 37 km - Höhenunterschied: unbedeutend - Dauer: 2 - 2:30 Stunden
Anmerkungen: Es handelt sich um einen sehr schönen und einfachen Rundweg, der kein besonders Training erfordert Abmarsch ab Ortschaft San Giusto, in der Nähe des Restaurant-Hotels "Zì Martino", anschließend via Bolgherese in Richtung Bolgheri. Nach ungefähr 1 km nach links abbiegen, der Ausschilderung zum Campingplatz Le Pianacce folgen. In der Nähe des Kruzifix nach links auf die kleine Straße Lamentano. Nach 2 km Schotterstraße wieder nach links zurück auf die via Bolgherese bis zur Kreuzung mit der Zypressenallee, dort nach links bergab in Richtung San Guido (3.4 km). An der Staatsstraße S.S. 1 Aurelia rechts halten und nach ein paar Kilometern erneut nach rechts in Richtung Bibbona (5.1 km) abzweigen. Von hier weiter in Richtung Bolgheri und der Zypressenallee. Nach einem Besuch der Ortschaft zurück zur Allee bis zur Kreuzung links nach Castagneto Carducci, wo dann erneut die via Bolgherese bis zum Startpunkt zurückgegangen wird.
2) Das Sumpfgebiet von Bolgheri ist eine Naturschutzoase, die 1962 auf Initiative des Eigentümers Marchese Mario Incisa della Rocchetta eingerichtet wurde: ungefähr 600 Hektar Feuchtgebiet, das von November bis April jeweils Freitags und am 3. Sonnabend im Monat besucht werden kann.
Während der Winterzeit ist es ein echtes Paradies für Tausende von Vögeln. Hier nisten der Stelzenläufer/ Strandreiter, der Zwergtaucher, der rote Reiher, die Eiderente und das Blässhuhn, außerdem ist es Rastplatz für Wandervögel, wie Bekassinen, Weißreiher, Nachtreiher, schwarze Schwäne und andere. Die Besuche müssen bei der Stadtpolizei-Dienststelle in Donoratico (0565/777125) vorbestellt werden.
3) Marina di Castagneto Carducci - Donoratico. Ein sehr schöner Spaziergang (3 km hin und zurück) am Strand des antiken Forts von Castagneto bis zu den Villen Emilia und Margherita, in wunderschöner Lage 20 Meter vom Meer entfernt.
Gaumenfreuden
Die mediterrane Toskana - Gaumenfreuden
Von den Klippen bei Calafuria und Quercianella bis hin zu den stillen Stränden von Vada, vom Sand in Marina di Castagneto bis zum Prunk in Castiglioncello, bei einem Bummel durch die Boutiquen in Cecina bis zu den archäologischen Wunderwerken in Populonia und den Unterwasser-Wundern von Baratti, ein Wechsel zwischen Pinienhainen und einem noch nach menschlichen Maßstäben ausgelegten Tourismus, überall ist es die Ursprünglichkeit der toskanischen Maremma, die den Besucher mit ihrer Weinstrasse und den typischen Gerichten in ihren Bann zieht. Die Ausgewogenheit der Küche ist einer langen Fischereitradition und dem Reichtum der umliegenden Wälder zu verdanken. Ein grosses Angebot an Wild und Haustieren bilden eine perfekte Einheit mit den wertvollen und berühmten Weinen, einem der besten Nativen Olivenöle Italiens und den Produkten dieser authentischen toskanischen Erde.
Die Livornesische Küste zeichnet sich durch ihre Widersprüchlichkeit aus. Natürlich in positivem Sinne gesehen. Bei Tisch und nicht nur dort. Von einem Ende der Küste zum anderen zu fahren ist heute dank der Autobahn und der neuen Aurelia einfach. Sie haben ohne irreparable Verunstaltungen der Landschaft zu einer Verkehrsentlastung der Küste und zu einer Befreiung von Autokolonnen beigetragen.
Die Dörfer und Städtchen haben so zu ihrer ursprünglichen Dimension zurückgefunden und die gute Küche hat davon profitiert.
An der Küste herrscht ein Überfluss an Fisch, unterstützt von den Weißweinen aus dem Landesinneren, die sich für die Begleitung zu Goldbrassen, Zahnbrassen, Hummer und Tintenfisch anbieten. Die Verbindung mit erstklassigen Ausgangsprodukten war ausschlaggebend dafür, dass sich überall in der Gegend Restaurante und Wirtshäuser finden, die sich auf Küche mit Meeresrezepten spezialisiert haben. Die Speisen wie immer: wie der "Riso alla scogliera" (mit Kraken, Muscheln, Tintenfisch und Hummer), die Muschelsuppe, frittierte Sardinen, Kraken nach Seemannsart, geschmortem Hummer und die nie fehlenden Grillplatten mit Edelfischen.
Allerdings reicht die Küche aus dem Landesinneren sobar bis hier mit ihren Gerüchen und Geschmacksrichtungen. Der Verdienst liegt hier bei den Enotheken, die nach und nach die großen Rotweine dieser Gegend und ihre gleichwertigen Begleiter, wie Käse, Wurstwaren und Extravergine Olivenöl in die Reichweite der Sonnenschirme gebracht haben. Soweit, dass sich auch der stark am Wasserspaß ausgerichtete Urlaub in eine komplette eno-gastronomische Erfahrung verwandeln kann.
Hilfreich ist dafür in dieser Gegend auch die Präsenz vielfach ausgezeichneter Restaurants, die grundlegende Anhaltspunkte für den Feinschmecker bleiben. Das heißt aber nicht, dass die gute Küche nur einer der Vorzüge ist. Anders gesagt: abgesehen von den berühmten gibt es längs der Küste sehr viele Restaurants, die wirklich bemerkenswerte Gerichte servieren, und das Schöne am Urlaub ist auch nach und nach, vielleicht auf Rat eines Freundes oder der Einheimischen, Neues zu entdecken.
Die Weinstrassen
Herzlich willkommen auf einer der schönsten Straßen unserer Halbinsel!
Der antike Zauber mittelalterlicher Orte, noch intakte Grünbereiche, die gedämpfte und wohlriechende Atmosphäre alter Weinkeller und unverfälschte Gerüche und Geschmäcker verfolgen uns auf diesem magischen Asphaltband, das sich durch das Herz der etruskischen Küste schlängelt.
Bereits im dreizehnten Jahrhundert bedeckten Weinstöcke diese Hügel. Die eigentliche Weinkultur beginnt in den sechziger Jahren, als Marchese Mario Incisa della Rocchetta den SASSICAIA entwickelte. Ein Wein, der unter den Cabernet-Weinen zu den weltweit begehrtesten Weinen gehört.
Ein anderer Cabernet, mit dem sich diese edle Erde schmückt, ist der ORNELLAIA, eine wertvolle Schöpfung von Lodovico Antinori.
Nur zwei Schritte von den Zypressen entfernt, die Carducci in seinen Erinnerungen erwähnt, stellen der Sassicaia und der Ornellaia auf den sanften Hügeln um Bolgheri die Diamantspitze einer Spitzenqualitätsproduktion dar, die in drei DOC-Zonen unterteilt ist: Montescudaio, Bolgheri und Val di Cornia.
Sie heißt "Weinstraße", könnte aber auch "Ölstraße" oder allgemeiner die "Straße des unverfälschten Geschmacks" genannt werden, die mit Mittelmeeressenzen durchsetzt ist: Vom Honig zu den Käsesorten, vom frischen Brot aus dem Holzbackofen bis zu den in Kleinbetrieben hergestellten Likören und den im biologischen Anbau kultivierten Gemüse und Obst.
Die Kellereien
AZIENDA AGRICOLA BANTI JACOPO E C.
Loc. Citerna, 24 - 57021 Campiglia M.ma (LI)
Tel./Fax 0565.838802
BULICHELLA
Loc. Bulichella, 131 - 57028 Suvereto (LI)
Tel. 0565.829892 - email: bulichella@etruscan.li.it
INCONTRI
Loc. Fossoni, 38 - 57028 Suvereto (LI)
Tel. 0565.829401 - email: blocloko@hotmail.com
MONTE RICO
Loc. Poggio Cerro - 57028 Suvereto (LI)
Tel. 0565.829550
PETRICCI DEL PIANTA
Loc. S.Lorenzo, 20 - 57028 Suvereto (LI)
Tel. 0565.845140 - email: petricci@etruscan.li.it
PODERE SAN MICHELE
Via della Caduta, 3/A - 57027 San Vincenzo (LI)
Tel. 0565.798038
IL VIGNALE
Loc. Vignale Riotorto - 57025 Piombino (LI)
Tel. 0565.20812
SAN GIUSTO
Loc. Salivoli - 57025 Piombino (LI)
Tel. 0565.41198
PODERE SAN LUIGI
Via dell'Arsenale, 16 - 57025 Piombino (LI)
Tel. 0565.220578 - 0565.30380
TUA RITA
Loc. Notri, 81 - 57025 Suvereto (LI)
Tel. 0565.829237
GUALDO DEL RE
Loc. Notri, 77 - 57028 Suvereto (LI)
Tel. 0565.829888 - 0565.829361 - email: gualdo@infol.it
MICHELE SATTA
Loc. Vigna al Cavaliere, 61 - 57022 Castagneto Carducci (LI)
Tel. 0565.773041 - email: satta@infol.it
TENUTA SAN GUIDO
Loc. Capanne, 27 - 57020 Bolgheri (LI)
Tel. 0565.762003 - email: citaispa@infol.it
TENUTA DELL'ORNELLAIA
Via Bolgherese, 191 - 57020 Bolgheri (LI)
Tel. 0565.71811 - email: info@ornellaia.it
TENUTA GUADO AL TASSO
Loc. Belvedere, 140 - 57020 Bolgheri (LI)
Tel. 0565.749735
In gita all'Elba
ACQUABONA
Loc. Acquabona, 1 - 57037 Portoferraio (LI)
Tel. 0565.933013 - email: acquabona.elba@tiscalinet.it
TENUTA LA CHIUSA
Loc. Magazzini, 93 - 57037 Portoferraio (LI)
Tel. 0565.933046
Typische Gerichte
In dieser Gegend gibt es eine Küche, die noch sehr der Tradition verbunden ist und die bei der Zubereitung von Speisen lokale Produkte verwendet. Die Gerichte lassen sich in zwei Bereiche unterteilt: Der eine Bereich ist mit dem Meer verbunden, der andere legt seinen Schwerpunkt auf Produkte aus dem Landesinneren.
Für die Meeresspeisen werden Qualitätsfische verwendet, von denen es auf dem Kanalgrund noch viele gibt. Besondere Rezepte werden für die Zubereitung von Blaufischen verwendet. Außer der Grillzubereitung gibt es zahlreiche andere Zubereitungsarten. Typisch ist die gekochte Krake und außerdem: Gefüllte Miesmuscheln, Muscheln in Soße, Tintenfisch und Mangold, Stockfisch mit Kartoffeln, Fischsuppe (Cacciucco), mit Meeresfrüchten gefüllte Nudeln, um nur die Bekanntesten zu nennen.
Die Küche im Landesinneren basiert auf Braten und Schmorbraten. Dafür werden Zucht- und Wildtiere (Hase und Wildschwein) verwendet.
Besonders schmackhaft sind die ersten Gänge, bei denen die natürlichen Aromen betont werden. Die Eintöpfe, Suppen und die von Hand ausgerollten Nudelspeisen. Die Palette von Beilagen, Aufläufen sowie einfachen und schmackhaften Süßspeisen ist sehr reichhaltig. Ausgezeichnet die Gemüsesorten und das Obst. Das Olivenöl ist eines der besten aus ganz Italien. Die schon immer aus guter Produktion stammenden Weine haben in den letzten Jahren exzellente Qualitätsstandards erreicht, so dass sie das Siegel mit garantierter Herkunftsbezeichnung (D.O.C.) verwenden können.
Das Geheimnis der Fischsuppe (Cacciucco):
Die Gastronomiehistoriker sagen, dass der Cacciucco nicht nur ein Ergebnis einer Mischung verschiedener Zutaten sondern auch vieler verschiedener Rezepte ist. Die Synthese vieler weltweit verschiedener Zubereitungsarten, wie es normalerweise in Hafenstädten der Fall ist, um eine Speise zuzubereiten, die letztendlich universal ist: die Fischsuppe.
Eine These, die von wichtigen Argumenten unterstützt wird. Das erste Argument liefert Devoto-Oli, der den Ursprung des Wortes Cacciucco auf das türkische Wort Kuzuk zurückführt, das klein und damit im übertragenden Sinne kleingeschnitten bedeutet. Mit anderen Worten, die Bedeutung des Wortes Cacciucco als Suppe von Kleingeschnittenem (Fisch, versteht sich). Unterstützt wird diese Meinungen von einem anderen, der sich besonders gut mit der Küche aus dieser Gegend auskennt: Aldo Santini. Santini behauptet, dass die Ursprünge dieser Speise auf das Leben an Bord der Galeeren im fünfzehnten Jahrhundert zurückgeht, wo sie zubereitet wurde, um den in Ketten gelegten Ruderern zu essen zu geben. In dieser Umgestaltung beruft er sich sogar auf noch ältere Seefahrer-Traditionen, einschließlich der Phönizier.
Wie dem auch sei, eins ist sicher. Im Vergleich zu den alten Gebräuchen hat sich heutzutage auch die Zubereitung des Cacciucco geändert: Es gibt weniger unterschiedliche Zutaten wie einst und es wird mehr auf Qualität geachtet. Weniger aber bessere Fische, weniger Gräten. Und es ist auch besser so.
Feste, Historische Gedenkveranstaltungen und Märkte
Die mediterrane Toskana - Feste, Historische Gedenkveranstaltungen und Märkte
An der Costa degli Etruschi findet jeder seine Art Urlaub zu machen. Zur Wahl stehen Kultur, Sport oder einfach nur Vergnügen.
In der Heimat von Malern und Musikern werden das ganze Jahr über renomierte internationale Ausstellungen, Konzertreihen mit klassischer Musik und Tanztheaterfesivals veranstaltet. Die historischen Spiele, die Kirmessen, die volkstümlichen Feste wecken versteckte Empfindungen.
In Livorno finden wichtige Darbietungen auf dem Wasser statt, die ihren Ursprung in der Geschichte und der Tradition der Stadt haben.
Um die Seglertrophäe kämpfen Mannschaften aus der ganzen Welt. Der Palio Marinaro und die anderen Ruderwettbewerbe erinnern an die Wettkämpfe, die seit jeher zwischen den Stadtvierteln ausgetragen wurden. Fischerei, Fotografie und Sporttauchen werden durch die Artenvielfalt des Meeres begünstigt.
Das Klima, meist mild, manchmal aber auch recht windig, macht es möglich, das ganze Jahr über zu segeln und zu surfen.An der Küste und im Hinterland, zum Teil auf beschilderten Wegen, läßt sich überall Wandern, Fahrradfahren und Ausreiten.
Stets aktualisierte Informationen zu dem Veranstaltungskalender dieser Gegend finden Sie unter:
www.costadeglietruschi.it
Nützliche Informationen
Die mediterrane Toskan -Nützliche Informationen
UFFICI TURISTICI
Apt Costa degli Etruschi
Piazza Cavour, 6 - Livorno
Tel +39 0586 204611 - Fax +39 0586 896173
info@costadeglietruschi.it
www.costadeglietruschi.it
SAN VINCENZO
Via B. Alliata
Tel. +39 0565 701533 - Fax +39 0565 706914
aptsvincenzo@infol.it
Comune di San Vincenzo
www.comune.san-vincenzo.li.it
UFFICI DEL TURISMO DELLA PROVINCIA DI LIVORNO
LIVORNO
Piazza del Municipio, 4
Tel. +39 0586 257441
MUSEI
LIVORNO
Museo civico G. Fattori Villa Mimbelli
Via S. Jacopo in Acquaviva, 65
Info +39 0586 808001
CECINA
Museo Archeologico Villa Guerrazzi
Loc. La Cinquantina
Info +39 0586 669111
ROSIGNANO MARITTIMO
Museo Archeologico Palazzo Bombardieri
Via del Castello, 24
Info +39 0586 724287/8
CASTAGNETO CARDUCCI
Casa del Carducci
Via Carducci
Info +39 0565 765032
PIOMBINO
Parco Archologico di Baratti e Populonia
Info +39 0565 29002
CAMPIGLIA MARITTIMA
Museo di Palazzo Pretorio
Info +39 0565 838497
VENTURINA
Museo della Civiltà del lavoro
Info +39 0565 855913
PER VIAGGIARE
Italienische Eisenbahn
Flughafen Pisa
Flughafen Firenze